Liebes Mami

Du warst für mich da, der sichere Hafen, zu dem ich immer zurückkehren, heim kommen konnte. Du hast mich geliebt, bedingungslos. Und ich liebe dich, auch wenn ich es dir viel zu selten gesagt habe.
Du hast so hart gearbeitet, so vieles ertragen. Oftmals mehr, als du verkraften konntest. Und doch hast du immer weiter gemacht, versucht, es allen recht zu machen. Allen zu helfen.
Dein Herz hat vor allem für andere geschlagen, auch wenn es dich manchmal arg geplagt hat. Denn du warst ein so guter, ein lieber Mensch.
Nun können die Ärzte nichts mehr für dich tun. Und ich bin so unsagbar traurig. Ich hätte dir noch so vieles sagen und erzählen wollen.
Jetzt schaue ich auf das Meer, das du geliebt hast wegen seiner Farben und seiner Ferne, und ich wünschte mir, dass du hierher gekommen wärst.
Ich kehre nun heim. Ein letztes Mal zu dir. Und alles ist so schrecklich verkehrt.

10 Kommentare

Eingeordnet unter Persönliches

10 Antworten zu “Liebes Mami

  1. Steffen

    Lieber Marc,
    Worte können hier nicht trösten. Ich möchte Dir dennoch mein herzliches Beileid aussprechen und wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit.

  2. Dagmar

    das tut mir so leid für dich, Marc! Fühl dich gedrückt.
    Mein Mitgefühl auch an deinen Vater und alle anderen, denen sie so schrecklich fehlen wird.
    Liebe Grüße aus dem Badischen, Dagmar

  3. Monika

    wie furchtbar traurig. Mein tiefstes Mitgefühl Dir und Deiner Familie, Marc. *ganz feste drück*
    Moni

  4. Werner P.

    Lieber Marc,

    ein weiterer essentieller Verlust in so kurzer Zeit. Mein herzlichstes Beileid dir, deiner Familie und den Freunden! Bewahre die Erinnerungen an die guten Zeiten, sie geben Halt.

    Werner

  5. Dido

    Lieber Marc

    Mein tiefstes Beileid! Ich habe lange nachgedacht, aber keine weiteren Worte gefunden. Worte bringen in diesem Moment wohl auch nicht viel, aber meine Gedanken sind bei Dir und Deiner Familie.

    Dido

  6. Alexander Nofftz

    Lieber Marc, alles gute und viel Kraft! *virtuell drück*

  7. Gabi

    Lieber Marc
    Gerade habe ich von meiner Mutter am Telefon erfahren, was passiert ist, und so bin ich hier gelandet, mit vielen Gedanken im Kopf und dem Bedürfnis, dir auf irgend einem Weg zu sagen, dass ich an dich & deine Familie denke.
    Ich sehe dein Mami vor mir, früher bei euch im Laden, als wir noch Kinder waren. Und ich sehe sie auch später, als wir nicht mehr zusammen die Schulbank drückten und ich trotzdem noch ab und zu das allerfeinste Brot von Riggisberg posten ging – wie sie mir voller Stolz erzählte, was du machst …
    Marc, ich wünsche euch von ganzem Herzen viel Kraft in dieser traurigen, schwierigen Zeit.
    Eine feste Umarmung
    Gabi

  8. Angela

    Lieber Marc,

    es passieren Sachen im Leben, die kann man nicht beeinflussen… Die Vergangenheit hat unsere Gegenwart geprägt, wir können nur im Hier & Jetzt unsere Zukunft verändern. Doch eines sei gewiss: „Deine Mum wusste, wie sehr du sie liebst!“ Es bedarf nicht immer Worten – Gefühle auszudrücken, das ist ein Wissen, welches man in sich trägt.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute & viel Kraft! Alles Liebe & spüre die Sonne und das Meer…

  9. Ute

    Lieber Marc,

    ich wünsche Dir und Deiner Familie von ganzem Herzen viel Kraft in dieser traurigen Zeit!

    Alles Liebe,
    Ute

  10. Peter H.

    Puuuu, lieber Marc,

    ich habe diesen Beitrag (heißt das blog?) erst gerade entdeckt.
    Und schon wieder erschüttert mich das Sterben geliebter Menschen.

    Ich fühle mit Dir.

    Auch ich hätte gerne z.B. meine Oma vorher noch ein letztes mal getroffen, hätte sie so gerne vieles gefragt, ihr gerne so vieles gesagt.
    Und ich kam zu spät.

    Immerhin kam ich früh genug, dass sie meine jetzige Frau sehen, treffen, liebgewinnen und sogar segnen konnte: das war sehr schön!

    Gerade kam meine, diese nämliche Frau herein. Sie sieht das erheblich pragmatischer als ich, wundert sich über meine traurigen Gefühle.

    Mein Vater sagte mir einst: je mehr Du Dir den Luxus von Gefühlen, sogar von Trauer erlaubst, umso erwachsener wirst Du.

    Ich wollte noch nie, und schon gar nicht so erwachsen werden!

    Ganz liebe Grüße,
    Peter Heller

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